Über die Obermoselbahn(en)...

Horst Heinrich
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Über die Obermoselbahn(en)...

Beitragvon Horst Heinrich » Mi 28. Mai 2014, 08:54

... gibt es eine umfassende und detailreiche Abhandlung.
http://www.wasserliesch.de/index.php?co ... 81&p_u=102
Ich finde: Sehr lesenswert!
SOLANGE NICHT DIE KULTUSMINISTERKONFERENZ EINE EINSTWEILIGE VERFÜGUNG ERWIRKT UND SIE MIR PERSÖNLICH AN DER HAUSTÜR ÜBERREICHT,BLEIBE ICH BEI DER ALTEN RECHTSCHREIBUNG.

hochwald
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Re: Über die Obermoselbahn(en)...

Beitragvon hochwald » Mi 28. Mai 2014, 10:35

Danke, sind immer wiedetr so Mosaiksteinchen die man da neu erfährt ...

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Mercator
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Re: Über die Obermoselbahn(en)...

Beitragvon Mercator » Mi 28. Mai 2014, 13:21

yep, die (eisenbahn)geschichtlichen Ausführungen diese Gemeinde-HP sind wirklich vorbildlich und wurden in den letzten Jahren immer wieder ergänzt.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf eine Strecke hinweisen, die auch hier in Wasserliesch abzweigte, der jedoch nur ein kurzes Leben bzw. weitgehend nur der Planungsstatus vorbehalten war; ich darf den Text auszugsweise zitieren:

"Während der 10monatigen Abwesenheit der Bewohner hatte die „Organisation Todt" - eine militärisch organisierte Bautruppe, die dem Reichsminister für Bewaffnung und Munition unterstand - in Wasserliesch hinter der Reiniger Brücke ein Anschlussgleis verlegt, das mit einer Weiche von einem der Streckengleise der Obermoselbahn abzweigte. Das Anschlussgleis verlief paral­lel zur Obermoselbahn zwischen ihr und den moselseitigen Wohnhäusern der Straße „In der Zehnt" und weiter bis zur „Polenbrücke". Von dem Anschlussgleis zweigten mehrere Lade- und Rangiergleise ab. Die Anlage bildete zusammen mit einem System von Schmalspurgleisen und Weichen, La­gerschuppen und Mannschaftsbaracken einen kompletten Schmalspur-Bahnhof. Von dort aus führte ein Schmalspur-Streckengleis an der Granahöhe vorbei über den „Sandweg" hinauf nach Tawern, wo es ebenfalls einen kleinen Schmalspur-Bahnhof gab. Ab Tawern verlief die Bahn das Mannebachtal hinauf bis nach Mannebach, wo ein weiterer Bahnhof entstanden war. Von Mannebach aus sollte die Anlage noch weiter bis auf die Höhen des Saargaus fortgeführt werden, in einem ersten Schritt bis zum Rehlingerhof. Der Bau einer Brücke unweit des Alterhofs über eine kleine Senke hinweg verzögerte den Weiterbau, sodass die Bahn hier erst einmal endete; die Pfeiler des unvollendeten Brückenbaus sind noch heute zu sehen."

Leider gibt es über diese "Westwallbahn" nur noch wenig zu finden; seit einigen Monaten hat auch die Gemeinde Fisch, zu der auch der erwähnte Rehlingerhof gehört, etwas zu dem Thema auf der gemeindeeigenen HP zusammengetragen:

http://www.gemeinde-fisch.de/index.php? ... &Itemid=99

Wenn jemand weitere Quellen zu diesem Thema weiß, wäre ich für einen Hinweis dankbar!

Ciao
Mercator


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