Eifelquerbahn - Abgabe von Eisenbahninfrastruktur

jwiessner
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Re: Eifelquerbahn - Abgabe von Eisenbahninfrastruktur

Beitragvon jwiessner » Do 6. Feb 2020, 21:25

Facebook Post des Landkreises Vulkaneifel zur "großen Runde" in Kaisersesch:

"Totgesagte Leben länger“ - das könnte auch auf die Eifelquerbahn zutreffen. Auf Grundlage der Beschlüsse zum Klimaschutzprogramm werden u.a. die Bundesfinanzhilfen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) erheblichst aufgestockt: damit dürfte sich die ‚festgefahrene Weiche‘ auch zur Reaktivierung der seit Jahren brachliegenden Eifelquerbahn von Kaisersesch bis Gerolstein als strukturelle Ost-West-Anbindung von der Eifelstrecke bis Andernach/Koblenz an die Rheinschiene, insbes. als Anbindung des Mittelzentrums und der Kreisstadt Daun (wieder) an die Schiene, nochmals mit Umsetzungsperspektive bewegen lassen.

Auf meine Einladung hin, durfte ich heute als Vorsitzender der kommunalen AG Reaktivierung der Eifelquerbahn (EQB) mit Unterstützung der beiden Kaufinteressenten der Strecke, des letzten Pächters Jörg Petry, des BVU, Dr. Henke, des Vors. des Eifelquerbahn e.V., Hr. Wießner, des SPNV NORD, Hr. Müller, den regionalen MdL Oster, Blatzhein-Roehler, Schnieder u. Schmitt, nach einem Sachstandsaustausch letztlich mit den kommunalen Anrainern an der EQB, den Landkreisen Cochem-Zell u. Vulkaneifel sowie den Bürgermeistern der VGn Kaisersesch , Hr. Albert Jung, Ulmen, Hr. Alfred Steiners, Kelberg, Hr. Johannes Saxler, Gerolstein, Hr. Hans-Peter Böffgen und dem 1. Beig. der VG Daun, Hr. Otmar Monschauer, mit Blick auf die neuen Bundesfördermittel eine Machbarkeitsuntersuchung auf Ebene des SPNV Nord auf „die Schiene“ bringen. Mal sehen was geht
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Rolf
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Re: Eifelquerbahn - Abgabe von Eisenbahninfrastruktur

Beitragvon Rolf » Do 6. Feb 2020, 22:30

jwiessner hat geschrieben:...
Auf meine Einladung hin, durfte ich heute als Vorsitzender ... mit Blick auf die neuen Bundesfördermittel eine Machbarkeitsuntersuchung auf Ebene des SPNV Nord auf „die Schiene“ bringen. Mal sehen was geht

Das hört sich doch sehr gut an. Ein großes Kompliment an den Verein und seinen unermüdlichen Vorsitzenden, die ganz entscheidend dazu beigetragen haben, die Beteiligten auf Trab zu bringen, und das kaum ein Jahr nach Vereinsgründung. Wer hätte das vor einem Jahr auch nur zu hoffen gewagt. Chapeau!

jojo54
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Re: Eifelquerbahn - Abgabe von Eisenbahninfrastruktur

Beitragvon jojo54 » Sa 8. Feb 2020, 13:43

Siehe auch hier: Informationen aus der SWR.3-Landesschau RLP vom 08.02.2020.

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland ... t-100.html

Kaisersesch
Machbarkeitsuntersuchung Eifelquerbahn


Der Schienenpersonen-Nahverkehr Nord wird eine Machbarkeitsuntersuchung zur Wiederbelebung der Eifelquerbahn in Auftrag geben. Das ist das Ergebnis einer Sitzung der kommunalen Arbeitsgemeinschaft "Reaktivierung der Eifelquerbahn" in Kaisersesch. Neben den Anrainerkommunen saßen auch die beiden Kaufinteressenten der Strecke - die Brohltal Schmalspureisenbahn Betriebs GmbH und die Eifelbahn Verkehrs GmbH - mit am Tisch. Die Wiederbelebung der stillgelegten Strecke ist durch das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung wieder Thema geworden. Danach werden Bundesfördermittel für solche Maßnahmen erheblich aufgestockt. Deshalb sollen nun die Chancen einer Reaktivierung der Bahnstrecke von Kaisersesch nach Gerolstein geprüft werden. Durch die Eifelquerbahn könnten die Eifel und auch die Kreisstadt Daun wieder an die Rheinschiene angeschlossen werden.

STAND
8.2.2020, 8:15 Uhr



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Re: Eifelquerbahn - Abgabe von Eisenbahninfrastruktur

Beitragvon jojo54 » Mo 24. Feb 2020, 17:07

Zwei neue Beiträge aus der Rhein-Zeitung mit Bezahl-Schranke.

Aktuell:

https://www.rhein-zeitung.de/region/aus ... 94297.html

Zur Geschichte der Bahn:

https://www.rhein-zeitung.de/region/aus ... 94296.html

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Rolf
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Re: Eifelquerbahn - Abgabe von Eisenbahninfrastruktur

Beitragvon Rolf » Mo 24. Feb 2020, 19:20

Es steht nicht viel Neues in dem Artikel. Kurz: Es gibt Bewegung in der Angelegenheit und die Chancen stehen so gut wie nie. Besonders bemerkenswert finde ich allerdings die Aussage von Verbandsdirektor Müller: „Wenn man mit dem Auto für eine Strecke eine Stunde braucht und mit der Bahn drei Stunden, dann ist dies für die Kunden natürlich uninteressant“.


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