Störung im Bereich Bahnhof Neuwied

Günter
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Störung im Bereich Bahnhof Neuwied

Beitrag von Günter »

Störung im Bahnhof Neuwied!

Zur Zeit ist der Verkehr auf der rechten Rheinseite im Bereich des Bahnhofs Neuwied eingestellt.
In Höhe der Abstellgruppe haben Autotransporter Feuer gefangen.
Der Brand wurde von der Feuerwehr Neuwied gelöscht.
Wie lange die STrecke noch gesperrt bleibt ist unbekannt.

Günter

Günter
Schaffner A2
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Re: Störung im Bereich Bahnhof Neuwied

Beitrag von Günter »

Wie die Rhein-Zeitung auf Ihrer webside berichtet sidn 11 Personenwagen auf einem Autotransporter durch das Feuer zerstört oder in Mitleidenschaft gezogen worden. Auf der Webside gibt es Bilder zum Feuer.

Günter

InterCargo
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Re: Störung im Bereich Bahnhof Neuwied

Beitrag von InterCargo »

Guten Morgen ihr Leut',

dem Vernehmen nach - hatte ein französischen STVA-Privatwagen eine Bremsstörung. Dadurch kam es zu einem Heißläufer, bei einem Radsatz, bei dem sich die Reifen des darüber stehenden Pkw entzündet haben.

Anschließend hat das Feuer auf weitere Pkw und schließlich den gesamten Autotransportwagen übergegriffen.

Nachdenklich grüßt der

InterCargo

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Dieselpower
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Re: Störung im Bereich Bahnhof Neuwied

Beitrag von Dieselpower »

Was mich persönlich ärgert:
Warum werden solche Schäden in jeder schicken EStw-Rechnung nicht mit aufgeführt? Wie viele km muß ein Wagen unbeobachtet Funken sprühen, bis sich ein Reifen entzündet???
Keine Aufsicht in Bahnhöfen, kein Fdl mehr an der Strecke...Girod läßt grüßen! Aber das sind ja alles Einzelfälle, ich weiß... :roll:
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
Albert Einstein
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InterCargo
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Re: Störung im Bereich Bahnhof Neuwied

Beitrag von InterCargo »

Dieselpower hat geschrieben:Was mich persönlich ärgert:
Warum werden solche Schäden in jeder schicken EStw-Rechnung nicht mit aufgeführt? Wie viele km muß ein Wagen unbeobachtet Funken sprühen, bis sich ein Reifen entzündet???
Keine Aufsicht in Bahnhöfen, kein Fdl mehr an der Strecke...Girod läßt grüßen! Aber das sind ja alles Einzelfälle, ich weiß... :roll:
Hallo Marko,

wieder einmal bin ich deiner Meinung ... :!:

http://publik.tuwien.ac.at/files/pub-bi_5830.pdf

Es grüßt der

ICG

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Dieselpower
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Re: Störung im Bereich Bahnhof Neuwied

Beitrag von Dieselpower »

Erst vorige Woche stand ich in Zwischenabstellung in Koblenz, und sah an einem vorbeirollenden Zug die offenstehende Plane eines Coil-Transportwagens (Shimms). Jeder, der schon mal bei Wind einen Schirm geöffnet, oder gar nur einen leeren Müllsack (frisch von der Rolle) aufgeschlagen hat, kann sich die Kraft vorstellen, die hier wirkt - zum Sichtungszeitpunkt fuhr der Zug mit schätzungsweise 40-50 km/h. Ich alarmierte sofort den Fdl...was nun daraus geworden ist, kann ich nicht sagen.

Muß es dann wirklich erst zur Katastrophe kommen, bis man merkt, daß die entmenschte Eisenbahn NICHT der Weisheit letzter Schluß ist???

Wenn es denn wirklich passiert, wird das hierzulande Übliche eingeleitet werden, da bin ich mir leider sicher - neue unausgereifte Technologien als Allheilmittel - Kameras, Detektoren und was weiß ich (was natürlich auch nieeeeemals ausfällt :roll: )...schöne neue Welt!
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TroubadixRhenus
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Re: Störung im Bereich Bahnhof Neuwied

Beitrag von TroubadixRhenus »

Woher kam der brennende Zug eigentlich? Lass mich raten: Aus Richtung Norden - gleich zur Einweihung des neuen ESTW-Abschnitts Bad Honnef - Leutesdorf, wobei der letzte besetzte Bahnhof dann Bonn-Beuel gewesen wäre. Und davor Gremberg.

Aus Richtung Niederlahnstein hätte wenigstens Ehrenbreitstein, Vallendar oder Engers - letztlich natürlich Neuwied - wenigstens eine Chance gehabt, etwas zu sehen. Glück gehabt, dass ein Gegenzug mit aufmerksamem Lokpersonal entgegen kam.

Und so pflügte ja auch letzten Sommer ein bei Lorch entgleister Autotransportwaggon unbemerkt bis Rüdesheim das Gleisbett um, und deckte dabei mit vollem Tempo die parallel laufende B42 mit Schrappnellgeschossen in Form von fliegenden Schottersteinen ein, die dabei auch (laut Auskunft unseres Lorcher Winzers) etliche Fensterscheiben der Anwohnerwohnungen zertrümmerten! Wären Anwohner, Radfahrer oder Autofahrer geroffen worden, dann hätte das leicht tödliche Verletzungen geben können! Wären die Bahnhöfe und Schrankenposten noch besetzt gewesen, dann wäre zumindest in Assmannshausen Schluss gewesen - vielleicht sogar schon direkt in Lorch (ich weis nicht, wo genau die Entgleisung passierte).

Wie heist es immer so schön: "Wer Fortschritt will muss auch Opfer bringen". Nur: Einmal haben die "Opfer" nichts von diesem Fortschritt, und andererseits straft das dem Geschwätz von der angeblich sichereren Eisenbahn durch neue Technik Lügen! Es geht doch wieder nur um Kohle... :|

TroubadixRhenus
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Re: Störung im Bereich Bahnhof Neuwied

Beitrag von TroubadixRhenus »

Auweia! Dienstlich hatte ich heute morgen in KNE in Gleis 53 zu tun. In 54 stand der abgefackelte Wagen. Wir haben ihn uns ausgiebig angeschaut. Sah aus wie "Hiroshima '45"! Die Automarke konnte ich bei KEINEM der 11 vollkommen verbrannten Fahrzeuge (verteilt auf Ober- und Unterdeck) mehr erkennnen. Da ist alles dermassen 100% verbrannt, als wäre gar keine Feuerwehr da gewesen. Selbst die Stahlfahrbahn des Waggons war durch die Hitzeeinwirkung herunter gesackt!

Fest war wohl der erste südliche Radsatz, über dem auch genau die Vorderreifen der ersten unteren PkW's standen. Der Fahrtwind hat dann wohl das Feuer auf alle Fahrzeuge dahinter und darüber überspringen lassen.

Schängel
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Re: Störung im Bereich Bahnhof Neuwied

Beitrag von Schängel »

Oh je, wie hier fast alle der Meinung sein können, örtliche Fdl hätten das "Problem" eher erkannt und den Zug gestoppt. So wie früher, als noch alles besser war. Dazu noch ESWT-Bashing, weil es in der "Szene" eh salonfähig ist und damit gut ins Thema passt. Macht doch mal eine Foto-Dokumentation der noch besetzten Stellwerke in unserer Region, vorallem an den Hauptstrecken... Fangt damit doch mal in E-Stein, Vallendar, Engers an, nur um mal drei Beispiele zu nennen (vor ESTW-Inbetriebnahme sah es in Unkel, Hönningen, Rheinbrohl nicht anders aus). Runtergelassene Rollos Tag und Nacht. Man sitzt ja in Kundennähe direkt am Bahnsteig und möchte möglichst nicht, dass der gemeine Kunde mitbekommt, dass da noch jemand von "der Bahn" sitzt. Der Kunde könnte Fragen stellen zu Fahrkartenautomaten, Zugverspätungen, etc. Sowas stört, man ist schließlich beim Netz angestellt und daher nicht für den Service zuständig. Was ich als Kunde von dieser Einstellung halte, schreibe ich hier besser nicht, tut auch nichts zur Sache. Aber dass diese Fdl Ihren betrieblichen Aufgaben mit solchen Maßnahmen nur teilweise nachkommen, um es mal vorsichtig auszudrücken, ist auch klar. Denn zumindest zu meiner Lehrzeit gehörte die Zugbeobachtung incl. Blick auf den Zugschluss noch dazu... ja und dann hätte der örtliche Fdl das Unglück wohl tatsächlich verhindern können... Zum Thema Brand: in einem Bericht (online) der Rhein-Zeitung zu diesem Unglück waren mehrere Bilder zu sehen, die den Verlauf des Brandes dokumentiert haben. Zuerst haben PKW vorne, mittig und hinten gebrannt, danach alle PKW. Somit war es wohl nicht nur eine Achse, die fest war...

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Dieselpower
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Re: Störung im Bereich Bahnhof Neuwied

Beitrag von Dieselpower »

Was heißt denn hier "in der Szene salonfähig"? Mal abgesehen davon, daß "die Szene" mit den Eisenbahnfreunden aus unserer "Steinzeit" (Ja, es gab mal eine Zeit der Eisenbahnfreunde ohne Äpps, 10.000 Digitalbilder & Co.) nicht mehr viel zu tun hat, wenn man sich manchen Zeitgenossen heute mal genauer betrachtet: Alleine mit Troubadix Rhenus und meiner Wenigkeit sind alleine mindestens zwei hauptberufliche Eisenbahner in dieser Diskussion mit drin...Außerdem ist das nicht der erste Unfall dieser Art, der kilometerweit unerkannt geblieben ist.

Des weiteren abgesehen davon, daß ich dir recht gebe, daß "die" Fdl sich auch gern verschanzen: Würdest Du es in dieser Situation anders machen, insbesondere, wenn von oben Weisungen kommen, daß Durchsagen und Fahrgastinfo nicht mehr erwünscht (weil nicht vom anderen bösen Geschäftsbereich bezahlt), ja sogar verboten werden? Das hat doch alles nichts mehr mit Eisenbahn zu tun, das ist nur noch ein schrecklicher vollautomatisierter Abklatsch, der schon bei der kleinsten - aber auch größeren - Störung (7 Schneeflocken oder ein ganzer brennender Waggon) wie ein Kartenhaus zusammenfällt. Ein ständiges "Wer bezahlt das?" ohne Sinn und Verstand: Bei Schnee werden nur die Übergänge (Netz) oder nur die Bahnsteige (Subsubsubunternehmer von Station ohne Service) geräumt und gestreut - schaut Euch diese Lächerlichkeit bei nächster Gelegenheit doch mal an...
EStw - das bedeutete allein am Rhein Rückbau ohne Ende, Kapazitätsverlust durch langsame Software, fehlende Gleise und längere Blockabschnitte (Woher kommt da eigentlich das ganze Gejammer der BI-Spinner???) und nicht zuletzt eine größere Anfälligkeit durch ewig lange Stellwege (Kabel) - ich kann da wirklich keinen Fortschritt draus erkennen. Siehe Düren - wochenlang war wegen eines Rangierunfalls die Strecke Köln - Aachen dicht, weil gleich hinter dem überfahrenen Gleisabschluß hunderte EStw-Kabel in einem der hübschen aufgeständerten Plastikdinger lagen, die es dann wie einen großen Topf Spaghetti durcheinandergerupft hat....

Zum Thema Aufmerksamkeit noch mal: Letztendlich ist in der perfide zerstörten Eisenbahnerfamilie (mit der frecherweise die Bahn sogar in ihrem TV-Rekrutierungs-Spot wirbt) sowieso die LMAA-Einstellung vorherrschend, und warum wohl? Weil so ein "Gegeneinander" statt "Miteinander" vorherrscht, daß die "innere Kündigung" bei vielen lange vollzogen ist, man reißt die Jahre bis zur Pensionierung noch eben so ab, da sind die EStws nur noch der berühmte Tropfen, der das Faß zum überlaufen bringt. Hast Du schon mal einen Zug in einem Bf auseinanderrangiert, der bis vor kurzem noch örtlich (am Ablaufberg) besetzt war, und nun von JottWeDe gesteuert wird, wo man nur noch Bildschirme mit bunten blinkenden Linien und Punkten sieht? Oder einem Fdl im fernen Stellbunker einen Tip gegeben, der den Betrieb reibungsloser laufen läßt, dieser sich aber schon nach 15 Minuten nicht mehr dafür interessiert? Einfach nur furchtbar! Oder soll ich dir die Kommentare überliefern, die man dann für die Meldung eines seit Tagen vorhandenen, aber von Anderen komplett unbemerkten bzw. ignorierten Schienenbruches bekommt? Ist noch ganz frisch...

Ja, bei der Bahn WAR früher alles besser - oder sagen wir so ziemlich alles. Wir können gern ein Einst-und-Jetzt-Faß in einem neuen Beitrag aufmachen, das wäre aber in diesem Beitrag nicht mehr zweckdienlich. Ich höre mir gern die "Heute besser"-Meinungen an...ich bin schon sehr gespannt.... :roll:

Naja, und daß bei einer "Bremsstörung" meist mehrere Radsätze betroffen sind, liegt schon in der Natur der Dinge (EIN Steuerventil, meist EIN Zylinder und EIN Gestänge für mehrere Radsätze)...ein Radsatzlager-Heißläufer soll es ja nicht gewesen sein...
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Horst Heinrich
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Re: Störung im Bereich Bahnhof Neuwied

Beitrag von Horst Heinrich »

Schängel hat geschrieben: Denn zumindest zu meiner Lehrzeit gehörte die Zugbeobachtung incl. Blick auf den Zugschluss noch dazu... ja und dann hätte der örtliche Fdl das Unglück wohl tatsächlich verhindern können...
Wie ich aus diesen Äußerungen ableite, haben wir es hier mit einem gelernten Eisenbahner alter Schule zu tun,
was dann aber diese Äußerung soll,
Schängel hat geschrieben: Man sitzt ja in Kundennähe direkt am Bahnsteig und möchte möglichst nicht, dass der gemeine Kunde mitbekommt, dass da noch jemand von "der Bahn" sitzt. Der Kunde könnte Fragen stellen zu Fahrkartenautomaten, Zugverspätungen, etc. Sowas stört, man ist schließlich beim Netz angestellt und daher nicht für den Service zuständig. Was ich als Kunde von dieser Einstellung halte, schreibe ich hier besser nicht, tut auch nichts zur Sache. Aber dass diese Fdl Ihren betrieblichen Aufgaben mit solchen Maßnahmen nur teilweise nachkommen, um es mal vorsichtig auszudrücken, ist auch klar.
ist mir nicht klar.
Ein Eisenbahner alter Schule müßte doch gerade wissen, daß genau diese Kundennähe von oben herab nicht mehr gewüscht ist.
Ich kenne keinen "alten" Bundesbahn-Fdl, der -Anweisung hin oder her- Kunden nicht behilflich ist, zumal wenn er gewissermaßen auf ihrer Augenhöhe auf dem Bahnsteig sitzt.
Nur wird auch der Engagierteste irgendwann einmal müde, gewissermaßen als letztes Glied in der Kette persönlich für die z.B. von Dieselpower oder Troubadix Rhenus so trefflich beschriebenen Fehler des "Managements" verantwortlich gemacht zu werden.
Ich kenne Fdl der Rheinstrecken, die hielten Wechselgeld für den Fahrkartenautomat bereit, Taschenfahrpläne bis hin zum Kursbuch und brachten es sogar noch fertig, neben der Abfertigung mehrerer Züge Reiseauskünfte für Ziele in ganz Deutschland zusammenzustellen, gegen alle Vorschriften -oder wie es heute heißt- "Richtlinien", z. B. gegen das Betreten der Diensträume usw.
Wer es irgendwie einrichten konnte, der half.
Oder man denke an die noch gar nicht lange vergangene Zeit, da jeder Bahnhof einen im Telefonbuch eingetragenen Fernsprechanschluß besaß. Wenn da nach Auflassung des Schalters einer anrief, wurde er auch in aller Regel noch bedient, zumindest fernmündlich.
Ich denke, die Bundesbahn-Fdl haben ihren ehrlichen Teil Kundendienst erbracht.
Gedankt hat es ihnen selten jemand, schon gar nicht von seiten des Konzerns.
Ein Eisenbahner, dessen Lehrzeit noch in einer besseren Epoche lag, sollte all das aber eigentlich wissen.
SOLANGE NICHT DIE KULTUSMINISTERKONFERENZ EINE EINSTWEILIGE VERFÜGUNG ERWIRKT UND SIE MIR PERSÖNLICH AN DER HAUSTÜR ÜBERREICHT,BLEIBE ICH BEI DER ALTEN RECHTSCHREIBUNG.

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Dieselpower
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Re: Störung im Bereich Bahnhof Neuwied

Beitrag von Dieselpower »

Ich hätte da auch noch ein Beispiel...
Auch nach Umstellung des SPNV im Westerwald von DB Regio auf Vectus im Jahre 2004 klappte die diesbezügliche Logistik auf dem kleinen Dienstweg pünktlich und zuverlässig weiterhin, weil hier noch einige Altgediente an gewissen Traditionen festhalten.
Druckfrisch erreichen Fahrplanblätter und -bücher aus dem Vectus-Kundenbüro die (eigentlich ebenso nicht mehr für Kunden "zuständigen") Fdl an der Strecke zu jedem Fahrplanwechsel. Wie das geht? Nun, da hier (auch konzernübergreifend - und ich hoffe, das bleibt beim erneuten Betreiberwechsel zur HLB im Dezember so) noch jeder jeden kennt, man auch zusammen eine Weihnachtsfeier abhält (Altenkirchen), wird einfach ein persönlich bekannter Tf ohne Formular, ohne wichtiges E-Mail-Getue, einfach persönlich angesprochen (auch das gibt es in unserer - sorry - beknackt handyverliebten Zeit noch), ein paar Exemplare aus Limburg mitzubringen, was dann auch bei nächster Gelegenheit (ausreichende Wendezeit) prompt erledigt wird. Ist dann etwas vergriffen, wird nachgeliefert. Wer das bezahlt? Gute Frage, eigentlich scheißegal, wenn man dann an die freundlichen Wanderergesichter am Wochenende denkt, die ganz überrascht dann ein Faltblatt von Fdl oder Tf überreicht bekommen.

Wenn dann auch hier irgendwann die EStw-Seuche ausgebrochen ist (Formsignalfreunde bitte beeilen, nächstes Jahr geht es auch hier los), kann man dann zusehen, wo man sein Zeugs bekommt....im Fahrzeug auslegen? Hält bis zum nächsten Schülerzug....

Hoffentlich löst das hier bei der sicherlich mitlesenden Konzernsicherheit, bei den Abteilungen Controlling, Finanzen, Konzernkommunikation (Und was weiß ich für hochtrabend bezeichneten, völlig überflüssigen Abteilungen) und in den Manageretagen keine Panik aus, wenn hier eine Handvoll Leute frecherweise kundenfreundlich agiert - böse eigenmächtige Umtriebe unterlaufen die Konzernstrukturen....huuuuuuuu - gefäääährlich!
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