Automodelle - Der Blick über den Tellerrand...

bigboy4015
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Re: Automodelle - Der Blick über den Tellerrand...

Beitrag von bigboy4015 »

Mal ein Größenvergleich zwischen 1:76 (Spur 00) und 1:87 (Spur H0)
Der Land Rover links ist 1:76, der Defender rechts ist 1:87. Der Defender ist 1:1 etwas größer wie der alte Land Rover, hier ist der Land Rover größer.

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Ich muss das mal mit einem LKW zeigen: Herpa Scania vs Oxford Scania...
Ulrich Wolf
Ansonsten sind die Diesel größer: Die im Westen der USA
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Dieselpower
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Re: Automodelle - Der Blick über den Tellerrand...

Beitrag von Dieselpower »

Wäre OT, aber meine Hornby Class 67 oder der Caledonian Sleeper wäre auch für einen Vergleich nicht übel, da wird der Größenunterschied jedoch durch das kleinere britische Lichtraumprofil "aufgefressen". :wink:
Andersrum würde eine exakt maßstäbliche H0-Class 66 mit den Hornby-Wagen durchaus zierlich wirken.
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bigboy4015
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Re: Automodelle - Der Blick über den Tellerrand...

Beitrag von bigboy4015 »

Die 66 taugt da leider garnix. Oder eher die taugt 1a weil es die sowohl in 00 wie H0 gibt, absolut ideal.

Nur wirken Class 66 und 77 in Europa dank UK Profil immer wie zu heiß gebadet.

Ist mir jedes Mal aufgefallen wenn die vor z.B. Fals oder Schiebewandwagen hängt.
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bigboy4015
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Re: Automodelle - Der Blick über den Tellerrand...

Beitrag von bigboy4015 »

Was noch witziger ist, ist die 66 oder 77 mit ihren echten Geschwisterloks zu vergleichen.
Gegen eine SD70ACe und Co ist die wirklich klein.
Ulrich Wolf
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bigboy4015
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Noch ein bisserl 1:76 aus UK

Beitrag von bigboy4015 »

U.A. zur Bergung verunglückter Flugzeuge nutzte die Royal Air Force im zweiten Weltkrieg dem langen einachsigen "Queen Mary" Trailer von Tasker & Sons in Andover. Die Zugmaschinen kamen von Crossley oder der Bedford OXC, OX ist die Variante mit kurzem Radstand des seit 1939 gebauten OY LKW und das C steht für die zusammen mit Scammell entwickelte Sattelzugmaschine.
Mehrere dieser "Queen Mary" Sattelzüge sind noch heute erhalten.
Queen Mary steht für die Länge des Aufliegers und ist eine Anspielung auf die Länge der 1936 in Dienst gestellten RMS Queen Mary der Cunard White Star Line.
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Das Feuerlösch-Schnellangriffsfahrzeug TACR2 (Truck Fire-Fighting Airfield Crash Rescue 2 Tonne 6x4 Mark 2) ist ein Standardfahrzeug bei Royal Air Force und Royal Navy und auf vielen Standorten anzutreffen.
Konstruiert Ende der 1970er als Nachfolger des TACR1, ein 4x4 auf Land Rover Basis, ist das Fahrzeug vereinzelt, heute eher bei kleinen zivilen Flugplätzen, zu finden.
Ein Range Rover Chassis wird dabei von Carmichael um eine nicht angetriebene Achse ergänzt zur Achsfolge 6x4. Einige wurden auf Allradantrieb umgebaut.
Der Feuerwehraufbau stammt beim Modell, wie bei überwiegenden Anzahl der TARC2 von Gloster-Saro, worauf das Logo auf der mattschwarzen Motorhaube hinweist.
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Ein Thornycroft Nubian Major Flugfeldlöschfahrzeug von 1970 der Feuerwehr des Flughafens in Bristol.
Das HU im Kennzeichen = Zulassungsstelle Bristol, das H am Ende = Erstzulassung August 1969 bis Juli 1970.
Das Major Chassis kam bei Thornycroft um 1965. Obwohl Thornycrofts Mutterkonzern ACV Associated Commercial Vehicles Ltd schon 1962 von Leyland übernommen wurde, die mit Scammell einen Spezialfahrzeugbauer hatten, dauerte es bis 1969 die Produktion zu Scammell nach Watford zu verlagern und das Werk Basingstoke zu schliessen.
Insofern dürfte der Bristoler Nubian Major bereits ein Thornycroft sein der bei Scammell gebaut wurde.
Motor ist ein Cummins V8-300 Diesel, 12,86 Liter Hubraum und 300 bhp, (sind ca. 304 PS).
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Scania R420 mit vier Achsen der schottischen Spedition D.R. Macleod in Stornoway.
Stornoway ist Hauptort der Insel Lewis and Harris oder schottisch-gälisch: Leòdhas agus na Hearadh.
Teil der äußeren Hebriden.
Nach England und Irland die drittgrößte Landmasse der Britischen Inseln.
SY09 = Scotland > Y = Zulassungsstelle Inverness > 09 = Erstzulassung März bis August 2009
Der Lkw besitzt eine Flachpritsche mit Auffahrrampe und einen schweren Ladekran.
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In H0 wäre so ein LKW ein absoluter Hammer. Allein der schwere Ladekran, so was gibt es in H0 nur bei Shapeways...
Und kostet umgerechnet 17 Euro...
Zuletzt geändert von bigboy4015 am Mi 11. Sep 2019, 20:45, insgesamt 4-mal geändert.
Ulrich Wolf
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bigboy4015
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Re: Automodelle - Der Blick über den Tellerrand...

Beitrag von bigboy4015 »

Von 1971 bis 1977 produzierte British Leyland unter der Marke Triumph den Stag. Das Cabrio mit dem T-förmigen Überrollbügel oder: "Targa auf Englisch".
Der neu konstruierte 3 Liter V8 machte Anfangs einiges an Problemen, unter denen der Ruf des Wagens ziemlich litt. Warum die eh finanziell knappe British Leyland nicht den 3,5 Liter V8 von Rover verwendete bleibt ein Geheimnis.
Einige Stag Besitzer bauten ihren Wagen auf kleinere, aber zuverlässigere, Triumph 6-Zylinder oder tatsächlich auf den Rover V8 um.
In sieben Jahren entstanden so nur rund 27.000 Wagen. Der Auftritt in zahlreichen Filmen, inkl James Bond - Diamantenfieber, verbesserte das nicht wirklich.
Erst viel später erkannte man die wahren Qualitäten des Stag. Heute gilt er als echter Klassiker.
Die Zulassung ist aus SchottlandDS = Glasgow und N = Erstzulassung 1974/75, das Modell ist demnach ein Mk.II, 1973 wurde der Stag das einzige Mal überarbeitet.
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Der Bentley T2 ist das Schwestermodell des Rolls-Royce Silver Shadow. preislich gaben sich die beiden nichts. Der Bentley war in der Federung, Rolls Royce verwendete bei Silver Shadow und T2 Citroens Hydro-Pneumatic, etwas straffer eingestellt.
Der wirkliche Unterschied zwischen RR und Bentley war eigentlich die Zielgruppe!
Der Rolls-Royce Besitzer lässt fahren, der Bentley Besitzer fährt selbst!
Seit 1970 hatten beide Modelle einen 6.750 cm³ V8 mit "ausreichend" Leistung. Tatsächlich waren es 180 PS mit 550Nm.
Der Motor bekam 1970 mehr Hubraum, bis dahin 6.230 cm³ um den Mercedes M100 V8 aus dem 600 zu übertrumpfen. Dieser hatte 6.332 cm³ aber auch da schon stolze 250 PS.
Die Zulassung ist CX = Huddersfield und S = Erstzulassung 1977/78
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Zuletzt geändert von bigboy4015 am Di 12. Nov 2019, 12:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Automodelle - Der Blick über den Tellerrand...

Beitrag von bigboy4015 »

In diesem Beitrag wurden 3 Fahrzeuge der Niederländischen Rijkspolitie gezeigt.
Die drei Sportwagen gehörten zum Algemene Verkeersdienst (AVD), der Autobahnpolizei.
Die Rijkspolitie wurde 1945 aus der Koninklijke Marechaussee (Militärpolizei), die rein militärisch weiter bestand, für die Dienste in Gemeinden mit bis zu 25.000 Einwohnern gegründet.
Ab 25.000 Einwohner verfügte eine Gemeinde über eine Gemeentepolitie.
Neben dem Korps für den Polizeidienst auf dem Lande und dem AVD waren die Wasserpolizei (Waterpolitie), die Flughafenpolizei Schiphol (Luchthavenpolitie) und die Eisenbahnpolizei (Spoorwegpolitie) Einheiten der Reichspolizei.

Die AVD war bekannt, weil sie bis in die 1990er über zahlreiche Porsche, seit den 1960ern über 100, insbesondere des Typs 911 Targa, verfügte.

Anfang 1994 wurde die Rijkspolitie im Rahmen der Reform aufgehoben und die Einheiten und Aufgaben bei der Regiopolitie, dem Korps Landelijke Politiediensten und der Koninklijke Marechaussee, die den Grenzschutz übernahm, eingegliedert.
2013 erfolgte dann der finale Zusammenschluss. Alle Polizeieinheiten außer der Marechaussee wurden in der Nationale Politie, oder eben kurz Politie, zusammegefasst.
Eine Behörde mit 63.000 Mitarbeitern entstand.

Drei aktuelle Fahrzeuge der heutigen Politie:
Ein Mercedes-Benz G-Klasse (Die Anordnung der Lichter auf dem Dach entspricht wirklich dem Vorbild!)
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Mercedes-Benz Sprinter Kastenwagen mit Tandem Planenanhänger der VOA Verkeersongevallenanalyse
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VW T6 Bus
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Es gibt es auch eine Beziehung zum Forumsbereich: Blau und Orange sind die Nassauischen Farben.

Sondermodelle auf Basis von Herpa und Busch Modellen
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Erfrischung aus Italien...

Beitrag von bigboy4015 »

Das farbenfroheste Modell bisher von Brekinas FIAT 690N Millepiedi. Acht Achsen und 44 Tonnen Gesamtgewicht.
Recoaro ist ein Italienischer Getränkehersteller, gehört heute zu Nestlé / San Pellegrino.
Gingerino und Chinotto sind zwei Produkte.

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Die Deichsel des Anhänger ist jetzt beweglich, bei den ersten Modellen war diese noch starr was zu Beschwerden führte.
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Und nochmal nach Großbritannien....

Beitrag von bigboy4015 »

Wieder im Maßstab 00.
Ein Ford Transit Mk.1 als Abschleppwagen der Automobil Association, kurz AA.

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Auf der Ladefläche ein Ford Granada.
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Erstzulassung beider Ford war im Zeitraum Mitte 1973 bis Mitte 1974, da beide den Buchstaben M am Ende des Nummenschilds tragen.
Der Transit, mit LF wurde in London North West, örtlich Greater London, zugelassen. Der Granada, mit HK, in Chelmsford, örtliche Zulassungsstelle Essex.

Es soll ein Ghia sein, der hat aber einen noch etwas anderen Kühlergrill, außerdem kamen die schwarzen Grills erst 1975... Naja
Ulrich Wolf
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