Rheinmodellbahn: St. Goar im Modell

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St. Goar
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Re: Rheinmodellbahn: St. Goar im Modell

Beitrag von St. Goar »

Hallo Modellbahner,

zunächst zu euren Reaktionen.
Günter T hat geschrieben: Di 27. Apr 2021, 00:11 Hallo Gerhard,

hier noch mal meine beiden Fotos vom 13.02.1988:


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Es grüßt Dich
Günter
Hallo Günter, ich freue mich über die beiden Vorbildbilder vor dem Banktunnel. So soll es auf Rheinmodellbahn auch mal aussehen.
Darf ich die Bilder mit Nennung der Quelle verwenden?
reinout hat geschrieben: Mo 26. Apr 2021, 01:19 So mit den Vorhängen, das ist gut gelungen.
Die Wände der Segmenten, wird das die gleiche dunkelblaue Farbe?

Reinout
Hallo Reinout, freut mich, dass dir die Vorhänge gefallen. Die Abschluss-Bretter werden vorne und an den Seiten nach heutigem Stand in einer ähnlichen Farbe wie die Vorhänge gestrichen. Auch die Holzstahlen bekommen den Anstrich.

Ich habe nach meinem Frust mit einem defekten Digitalmodul jetzt die Anlage provisorisch wieder weitgehend zum Laufen gebracht.
Hier Bilder von meinen drei Güterzügen, die in beiden Richtungen die linke Rheinstrecke befahren. Sie sind die einzigen, die wenden dürfen. Alle anderen Züge fahren nur in einer Richtung. Damit ist die Wagenreihung im Zweifel vorbildgerechter. Der Einrichtungsbetrieb ist jedoch nur eine Frage der Programmierung.

Der Dienstgüterzug, gezogen von der 44 528, hat 22 Wagen.

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Die 42 9001 zieht einen Ganzzug aus einem Güterzugbegleitwagen und 23 Muldenkippwagen.

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Am Haken der 50 2840 hängen 22 Güterwagen verschiedener Bauart.

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Die Länge der Züge ist in Etwa gleich. Sie ist durch das kürzeste Wartegleis reglementiert. Im Gleisplan ist es das Gleis 34 auf der rechten Anlageseite.

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Zwei der umlaufenden Züge haben einen Schienenreinigungswagen hinter der Lokomotive. So sorgen die umlaufenden Züge auch für saubere Schienen.
Gruß aus Bielefeld

Gerhard Kutziewski
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Günter T
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Re: Rheinmodellbahn: St. Goar im Modell

Beitrag von Günter T »

Hallo Gerhard,
natürlich darfst Du meine Bilder veröffentlichen.
Es grüßt Dich
Günter
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Zuglaufschild vom Sommer 1998 (Regelmäßige Wochenendfahrten mit der 01 1531-1
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St. Goar
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Re: Rheinmodellbahn: St. Goar im Modell

Beitrag von St. Goar »

Hallo Günter,

vielen Dank für die Erlaubnis. Vor vielen Jahren hatte ich Dich auch schon mal darum gebeten. Finde es aber besser, nochmals zu fragen.

Als ich dort die ersten Bilder gemacht habe, sah es in Richtung Bingerbrück so aus.

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Gruß aus Bielefeld

Gerhard Kutziewski
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St. Goar
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Re: Rheinmodellbahn: St. Goar im Modell

Beitrag von St. Goar »

Hallo Modellbahner,

heute nur ein Foto von meinen Fortschritten.

Verbesserte Beleuchtung

Die acht Deckenpanelle, vor Beginn des Anlagenbaus angebracht, haben leider die ganze Modellbahnlandschaft nicht optimal ausgeleuchtet. Daher habe ich in zwei weitere Leuchten investiert. Unvermeidlich waren bei Anbringen mehrere Bohrungen in der Betondecke. Trotz Abdeckung der betroffenen Anlagenteile fällt dabei enorm Staub an. Da hatten meine Schienenreinigungszüge anschließend viel Arbeit.

Die neuen Leuchten sind quer zu den bestehenden Leuchten angebracht.

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Gruß aus Bielefeld

Gerhard Kutziewski
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HDE
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Re: Rheinmodellbahn: St. Goar im Modell

Beitrag von HDE »

immer wieder interessant, vielen Dank.
Irgendwann war ich auch dort :oops:

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Viele Grüße nach Bielefeld
Hans-Dieter
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St. Goar
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Re: Rheinmodellbahn: St. Goar im Modell

Beitrag von St. Goar »

Hallo Modellbahnfreunde,

lange Zeit habt ihr nichts mehr hier sehen und lesen können. Dabei war ich durchaus nicht gänzlich untätig. Nur so richtig etwas zu zeigen gab es nicht. im Sommer sind auch andere Beschäftigungen angesagt. So haben Garten und Terrasse meinen Einsatz erfordert.
HDE hat geschrieben: So 9. Mai 2021, 16:05 immer wieder interessant, vielen Dank.
Irgendwann war ich auch dort :oops:

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Viele Grüße nach Bielefeld
Hallo Hans-Dieter, vielen Dank für das Foto vom Banktunnel. Wenn du viel Geduld aufbringst, werde ich die Situation mal im Modell nachstellen.

Als "Neustart" gebe ich euch erst einmal etwas zu lesen:

Der Eisenbahnbetrieb 1957 am Mittelrhein

Rheinmodellbahn möchte die Entwicklung der Eisenbahn am Mittelrhein über einen langen Zeitraum dokumentieren. Das vorhandene Rollmaterial ist teilweise schon für die Epoche IIIa ab dem Jahr 1949 einsetzbar.

Der Wandel hin zur modernen Eisenbahn, der sich von den alten Lokomotiv- und Wagentypen der Reichsbahn verabschiedete, zog sich über einen längeren Zeitraum hin. Ende der 50er Jahre macht sich jedoch deutlich die Modernisierung der Deutschen Bundesbahn auf den Strecken am Mittelrhein bemerkbar.

Rheinmodellbahn startet daher in dieser Zeit. Nachempfunden wird das Jahr 1957 mit den typischen Zügen am Mittelrhein. Noch führten Diesel- und Dampflokomotiven die Züge. Jedoch sind Vorboten der Elektrifizierung schon zu sehen.

Sichtbare Zeichen der der Epoche IIIb mit Vorbild der Bundesbahn stellt das neue Logo von Professor Ege dar, das 1955 eingeführt wurde, aber erst so richtig in den Jahren 1956/57 dem Betrachter als Markenzeichen auffiel. Die neue erste und zweite Wagenklasse prangten nun auf den Fahrzeugen des DB. Durch die Klassenreform der UIC am 3. Juni 1956 entfiel die dritte Klasse.

Im Bereich des Mittelrheins war am 1. Januar 1957 die Eingliederung der Eisenbahnen des Saarlandes mit der Gründung der Bundesbahn-Direktion Saarbrücken sicher von Bedeutung. Am 2. Juni mit Beginn des Sommerfahrplans starteten in Mitteleuropa die TEE-Züge gleich mit Zugläufen auf der linken Rheinstrecke. Neben VT 08 kamen die neuen Triebwagen der Baureihe VT 11.5 zum Einsatz. Mit der E 50 lieferten AEG/Krupp die erste elektrischen Einheits-Elektrolokomotive für die DB aus. Parallel dazu endete die Entwicklung der Dampflokomotiven in Deutschland mit der Baureihe 10, von der nur zwei Maschinen die Werkhallen bei Krupp verließen. Alle neuen Triebfahrzeuge verfügten jetzt über ein Dreilicht-Spitzensignal, das ab dem 1.9.1957 durch die Eisenbahnbetriebsordnung (EBO) verbindlich vorgeschrieben wurde. Kurz vorher im Juli 1957 bekamen die Waggons der ersten Klasse einen elfenbeinfarbenen Kennungsstreifen an der Dachkante.

Die Arbeiten zur Elektrifizierung der linken Rheinstrecke gingen voran. Über die Rheinstrecke sollte das Ruhrgebiet mit Süddeutschland und dem dort schon existierenden elektrischen Streckennetz schneller verbunden sein. Am 19. November 1957 konnte Frankfurt/M von Süden her mit E-Loks erreicht werden. Der elektrische Inselbetrieb im Ruhrgebiet auf der Strecke Hamm – Dortmund – Düsseldorf (128,2 km) konnte vorher am 2. Juni beginnen. Bis Mai 1957 waren die drei linksrheinischen Tunnel bei St. Goar für den Oberleitungsbetrieb umgebaut.

Am 17.08.57 standen im Bahnhof von St. Goar Richtung Mainz keine Formsignale mehr im Gegengleis. Auch die südliche Weichenverbindung zu den Gütergleisen fehlte bereits. Der Aufzug für die Post auf dem Mittelbahnsteig war schon vorhanden. Die Bahnsteigleuchten am Hausbahnsteig waren dagegen noch nicht fertig Es standen nur die Masten. Der Mittelbahnsteig hatte schon fertige neue Leuchten.

Am 30. September 57 erhielt das Bw Mainz-Bischofsheim die erste E 40 mit der Nummer 047. Am 15. Oktober die E 40 048. Am 8. November bekam das Bw Frankfurt/M seine erste E 10 mit der Nummer 133 zugeteilt. Am 20 November die erste E 40 027. In der Mainmetropole regelte das größte und modernste Gleisbildstellwerk Europas seit dem 20. September 1957 den Betrieb.


Hier kleine Baufortschritte und Baustelle

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Die Zimo-Module MX9 bekommen ein neues Eprom eingesetzt. Leider eine zeitraubende und nicht so einfache Aufgabe, denn alle Module müssen dazu ausgebaut werden. Die Adressierung kann nur erfolgen, wenn nur ein Modul am Basisgerät angeschlossen ist. Außerdem ist ein sicheres lösen und einstecken der Eproms nur ausgebaut möglich.

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Diesen Dieseltriebwagen habe ich seit langer Zeit mal wieder auf die Anlage gestellt. Das Epoche VI-Modell von Bemo fährt auf der Anlage ohne Schwierigkeiten. Bei RM1 kam es durch die geringe Motorleistung und geringes Reibungsgewicht nur geschoben durch die Gleiswendeln.

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Gruß aus Bielefeld

Gerhard Kutziewski
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St. Goar
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Re: Rheinmodellbahn: St. Goar im Modell

Beitrag von St. Goar »

Hallo Modellbahnfreunde,

ich bin wieder etwas stärker in den Modellbahnbau eingestiegen. Habe Waggons gealtert und mit Ladung versehen. Außerdem viele Loks digitalisiert.

O-Wagen mit Echtkohle-Ladung auf der Fahrt Richtung Süden und ohne Beladung auf dem Weg in Ruhrgebiet.

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V 100 1075 mit Kohlenzug.
Die Diesellokomotiven der Baureihe V 100.10 mit den Loknummern 1044 bis 1365 wurden zwischen Oktober 61 bis Mai 63 geliefert werden. Eine erste Vorserie kam ab 1958 bei der DB zum Einsatz. Das Modell ist bei der BD Münster im BW Münster stationiert (AW Bremen). Das Untersuchungsdatum 23.2.62 ist angeschrieben.
Die Diesellok V 100 1075 war ab 1962 bei der DB im Einsatz.

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Gruß aus Bielefeld

Gerhard Kutziewski
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reinout
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Re: Rheinmodellbahn: St. Goar im Modell

Beitrag von reinout »

Echtkohle, das sieht am Ende immer noch am besten aus :)

Reinout
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Re: Rheinmodellbahn: St. Goar im Modell

Beitrag von eifelhero »

Hallo Gerhard,
auch wenn nicht immer ein Kommentar kommt,
ich bin ein Fan deiner Anlage und deiner Berichte.
gruß aus der Eifel
Heinz

Am besten halten wir die Welt einfach mal kurz an und lassen die ganzen Idioten aussteigen.
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Nico
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Re: Rheinmodellbahn: St. Goar im Modell

Beitrag von Nico »

Hallo Gerhard,

wieder schöne Bilder von deiner Anlage!
Der Baubericht gefällt mir sehr.

Gruß, Nicolai
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St. Goar
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Re: Rheinmodellbahn: St. Goar im Modell

Beitrag von St. Goar »

Liebe Modellbahnfreunde,

bin gespannt, wann mich nach dem Urlaub die Modellbahn wieder so richtig packt. Hier erstmal etwas zum Eisenbahnjahr 1958.

Doch zuvor bedanke ich mich bei Heinz und Nicolai für die freundliche Reaktion auf meine Beiträge. Ich schreibe im Mittelrheinforum sehr selten. Sehe aber viele Beiträge mit großem Interesse an.

Der Eisenbahnbetrieb 1958 am Mittelrhein

Das Jahr sollte eine fundamentale Änderung im Bahnbetrieb am Mittelrhein bringen. Am 29. Mai 1958 begann der elektrische Zugbetrieb zwischen Ludwigshafen und Remagen mit einem Sonderzug, geführt von der E 10 121. Mit Beginn des Sommerfahrplans am 1. Juni startete der reguläre Betrieb. Im Frühling hatten auf der linken Rheinstrecke die Personalschulungsfahrten für den elektrischen Betrieb begonnen. In der Regel wurden dabei den Regelzügen die E-Loks vorgespannt. Am 23. Januar 1958 bekam das Bw Koblenz-Mosel mit der E 10 122 die erste E-Lok zugewiesen.

Eine E 10 am Mittelrhein
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Da in Remagen ein Traktionswechsel die Kapazität des Bahnhofs überforderte, fuhren die E-Loks aus Süden kommend nur bis Koblenz. Da die Anzahl der Elektrolokomotiven noch nicht ausreichte, fuhren Züge aus Köln, die in Koblenz endeten, nach wie vor mit Dampf- oder Diesellokomotiven. Erst Ende 1958 kamen deutlich mehr elektrische Lokomotiven zum Einsatz. Am 17. November erfolgte der elektrische Betrieb von Remagen bis Köln-Gereon. Im Güterverkehr war damit Köln voll elektrisch erreichbar. Dazu passte der Abschluss der Bauarbeiten am Rangierbahnhof Köln-Gremberg zum damals modernsten seiner Art der DB. Obwohl die Bahnbetriebswerke Frankfurt (M) 1, Mainz-Bischofsheim und Koblenz-Mosel über 60 Loks der Baureihen E 10, E 40 und E 41 verfügten, waren alle drei Traktionsarten auf der linken Rheinstrecke im Mischbetrieb zu sehen. Dabei liefen Elektrolokomotiven vor Dampfloks und umgekehrt.
Jedoch war der Niedergang der Dampftraktion nicht aufzuhalten. So verschwand zum Jahresende die Baureihe 03.10 von der Rheinstrecke.

Eine BR 03.10
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Zuvor war die Baureihe 39 abgezogen.

Die Baureihe 39
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Die zwei Loks der Baureihe 42.90 waren von Bw Bingerbrück nach Oberlahnstein abgewandert. Das Bw Mainz Hbf gab alle Dampfloks Mitte Dezember 1958 ab. Dort standen jetzt E 10 und E 40 für den Einsatz bereit.

Die Baureihe 42.90
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Weitere Veränderungen bei der Bundesbahn betrafen zum Teil die linke Rheinstrecke. Ab 1958 wurde der Loreley-Express mit den neuen 26,4 m-Wagen gefahren.

Der Loreley-Express mit älteren F-Zug-Wagen
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Neue 26,4 m-Wagen
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Auf diese Wagenlänge sollten auch die Waggons im Nahverkehr gebracht werden. Die ersten Probewagen kamen 1958 auf die Schienen. Daraus entwickelte die Bahn den sogenannten n-Wagen, der als Silberling bekannt wurde. Die Probewagen mit Wagenkästen aus Stahlblech wurden grün lackiert (Grünlinge). Andere Probewagen aus Edelstahl bekamen keine Lackierung. Bei den Serienwagen entschied die Bahn sich für den unlackierten Wagenkaste aus Edelstahl (Silberlinge).

Ein Grünling
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Bei den Dampflokomotiven setzte die DB auf Modernisierung. 36 Lokomotiven der Baureihe BR 44 bekamen eine Ölhauptfeuerung eingebaut. Die BR 01 wurde ab Mitte des Jahres mit Neubaukesseln ausgestattet. Als einer der ersten Bahnbetriebswerke bekam im Juni Koblenz-Mosel die modernisierten Dampflok.

Die BR 01 mit Neubaukessel
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Um 4.900 Güterzuggepäckwagen einzusparen, wurden die ersten Dampfloks mit Kabinentender ausgerüstet. Am 30. Oktober 1958 wurde die erste BR 50 mit Zugführerkabine vorgestellt. Drei Personen dürfen dort mitfahren. Die Verbindung zum Lokführer stellte ein Sprechrohr her.

Die BR 50 mit Kabinentender
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Ab 1958 wurden die ersten sechs Probelokomotiven der Baureihe V 100 ausgeliefert. Bis 1962 beschaffte die DB davon 364 Stück. 1966 war der Bestand auf 745 Fahrzeuge gestiegen. Die V 100 ist eine Weiterentwicklung der 1952 gebauten V 80.

Eine V 100 aus Folgejahren
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Die V 80 als Vorläuferbauart
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Erstmals nach dem Krieg können auf den Schienen der DB wieder mit einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h gefahren werden. Vorher galt als Höchstgeschwindigkeit 120 km/h.

Die Farbband-Zange zur Fahrkartenkontrolle kam bei den Schaffnern der DB zum Einsatz.

Die DB begann einige Bahnsteige auf eine Länge von 400 Metern auszubauen, um den Einsatz von 15 langen Schnellzugwagen zu ermöglichen.

Bis 1958 waren bei der DB Güterwagen mit der Beschriftung der „Besatzungsmächte“ DR Brit.-US-Zone zu sehen. Auch Europ SAAR-Wagen gab es bis in diese Zeit noch.

Der gedeckte Güterwagen GGth
Der GGth hat mit dem „DR“ eine besondere Beschriftung. Es weist in als Güterwagen der Brit.-US-Zone aus. Damit war er in der Bi-Zone der Amerikaner und Briten beheimatet. Die Beschriftung aus dem Jahr 1951 kann durchaus bei solchen Wagen bis 1958 so gelaufen sein. Die Masse der „Bromberg“ war allerdings schon 1955 umbezeichnet worden.
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Gruß aus Bielefeld

Gerhard Kutziewski
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Rolf
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Re: Rheinmodellbahn: St. Goar im Modell

Beitrag von Rolf »

Tolle Anlage, Kompliment!
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