Zwischen Friedrichsdorf und Friedberg (KBS 636)

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jojo54
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Zwischen Friedrichsdorf und Friedberg (KBS 636)

Beitrag von jojo54 »

Derzeit habe ich oftmals Termine in einer Gemeinde an der KBS 636.

Pausen und Wartezeiten nutze ich dazu, um mich seit längerem wieder mal an den Bahnhöfen dieser Strecke umzusehen.

Künftig möchte ich hier im Forum in gewissen Abständen einige Fotos einstellen.

Gefahren wird mit GTW der HLB Einsatzstelle Friedberg, die in der Regel sauber sind. Für einige werden diese Fahrzeuge
vielleicht langweilig sein, aber in drei Jahren sollen sie gegen i-Lint mit Wasserstofftechnik getauscht werden.

Hier zunächst zwei Motive aus Burgholzhausen vom 28.04.2020.

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Dann zwei weitere Aufnahmen aus Rodheim. Einst ein mit Fahrdienstleiter besetzter Bahnhof mit Stellwerk und fünf Gleisen. Heute nur noch ein Haltepunkt. Sämtliche Gleise des Güterverkehrs und des Landhandels wurden bis zur Jahrtausendwende abgebrochen und anschließend für ein Neubaugebiet genutzt. Zudem bis 1992 eine wichtige Verladestelle für Zuckerrüben, danach noch aus Kulanzgründen gelegentlicher Holzversand.

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jojo54

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Re: Zwischen Friedrichsdorf und Friedberg (KBS 636)

Beitrag von jojo54 »

Am 12.05.2020 habe ich mich in Rodheim aufgehalten.
Östlich vom Haltepunkt ist eine Brücke, von wo man einen Blick auf das langgezogene Bahngelände mit früher fünf Gleisen hat.
Dort, wo sich der Triebwagen befindet, begannen früher die Gleisanlagen, die sich bis zur Schranke im Hintergrund hinzogen.
Der Bahnhof hatte Flügelsignale.

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Leider ist die Strecke an vielen Stellen mit Büschen und Strauchwerk bewachsen. Östlich des Haltepunkts gibt es eine offenen Stelle,
wo ich einen HLB-GTW nach Friedberg aufnehmen konnte.

Eine weitere Aufnahme entstand in der Ausfahrt Rodheim, von der ehemaligen Kopframpe, mit Blickrichtung Friedberg.
Der GTW fährt nach Friedrichsdorf.

Mein Dank gilt dem freundlich grüßenden Triebwagenpersonal

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jojo54

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Re: Zwischen Friedrichsdorf und Friedberg (KBS 636)

Beitrag von jojo54 »

Am 19.05.2020 entstanden weitere Aufnahmen in Burgholzhausen und Rodheim.

Hier zunächst zwei Bilder aus Burgholzhausen umd Umgebung. Wie bereits erwähnt, ist an manchen Stellen die Gleistrasse sehr bewachsen.
Ein Motiv entstand östlich von Burgholzhausen von einer Brücke, das zweite am Haltepunkt, der sich in den letzten Jahren sehr verändert hat.

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Östlich von Rodheim sieht man ebenfalls von einer Brücke noch deutlich die einstmals zweigleisige Trassierung der Bahnstrecke.

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jojo54

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Re: Zwischen Friedrichsdorf und Friedberg (KBS 636)

Beitrag von jojo54 »

Am 02.06.2020 besuchte ich dem Bahnhof Rosbach. Dieser ist mit Richtungsgleisen ausgestattet.
Hier besteht die einzigste Möglichkeit für Zugkreuzungen zwischen Friedberg und Friedrichsdorf.
Im vergangenn Jahr wurde das Bahnhofsgebäude äußerlich renoviert und gleich danach von Schmierfinken wieder verunziert.

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Südlich von Rosbach zweigte in früheren Jahren das Anschlußgleis zum Rewe-Zentrallager im Industriegebiet ab. Dieses in den achtziger Jahren mit viel lokalpolitischer Prominenz in Betrieb genommene Gleis hat seine Erwartungen nie erfüllt und wurde vielleicht zehn Jahre betrieben. Im Zentrallager selbst gab es drei Gleise mit Lagerhallen und Rampen.

2014 war die Abzweigstelle noch vorhanden, dann baute man Ende 2015 eine Weichen aus. Jetzt hat man auch das zugewachsene Gleis bis zum Zentrallager entfernt. Hier noch Motive aus 2014 und 2016.

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jojo54

Lw
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Re: Zwischen Friedrichsdorf und Friedberg (KBS 636)

Beitrag von Lw »

Vielen, vielen Dank für die beständige und kompetente Berichterstattung aus dieser Region!

Was sehr bedauerlich ist, sind die vielen aufgelassenen Gleisanschlüsse im Land, die - wie Du hier schon erwähnst - mit Prominenz eröffnet werden, dann aber leider nach einigen Jahren wieder brach liegen. Solange sich nicht die verkehrspolitische Großwetterlage ändert (sprich: realistische Kostenkalkulationen für Lkw-Verkehr und -Infrastruktur und ökologisch orientierte Verkehrspolitik), wird sich daran leider nichts ändern. Man fährt mit offenen Augen durchs Land und kann sich nicht genug ärgern über riesige Logistikzentren neben Schienen, die allesamt keine Anbindung haben.

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